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Erst Teneriffas Vielfalt entdecken, dann entspannen

 

 

Schon der erste Eindruck von Teneriffa macht deutlich, dass die Insel nicht vergleichbar mit anderen Urlaubszielen ist. Am Gebirgshang der Teide stoßen die Wolken auf ein unüberwindbares Hindernis – die Vulkanberge mit einer Höhe von bis zu 3700 Metern.

Durch die Nähe zu Afrika kann Teneriffa Strände mit feinem Wüstensand vorweisen. Das ist auch das Bild welches viele Urlauber von Teneriffa mitnehmen – feine Sandstrände und klares Meerwasser.

Aber die kanarische Insel hat noch mehr zu bieten. Eine üppige Vegetation mit meterhohen Farnen in den Nebelwäldern und Berge aus türkisfarbenen Gestein. Allerdings muss man sich schon aufraffen und die Sonnenanbetung am Strand unterbrechen um diese einmaligen Naturlandschaften zu entdecken. Für solche Unternehmungen eigenen sich besonders die imposanten Wanderrouten.

 

Die Wanderung durch die Masca-Schlucht gehört zu den beeindruckendsten der Insel. Der Start liegt im Bergdorf Masca im nordwestlichen Teno-Gebirge. Hier erwartet den Wanderer ein Höhenunterschied von gut 600 Metern. Die Wanderung selber verlangt Kondition, bietet dafür aber unvergessliche Eindrücke. Durch Erosionen sind in der Masca-Schlucht zahlreiche fantasievolle Formen und Strukturen entstanden. Die labyrinthartige Wege und vielen Windungen lassen den Eindruck entstehen sich in einer anderen Fantasiewelt zu bewegen. Schon von weitem kann man schlussendlich das Meeresrauschen vernehmen. Das Ende der Wanderung markiert einen Strand und das tiefblaue Meer.

Hier kann man die Seele baumeln lassen und den Aufenthalt einfach genießen bis es Zeit ist sich auf den Rückweg zu begeben. Hier wird nochmals ein anderer Eindruck der Masca-Schlucht eingebrannt, denn nun heißt es die riesigen Steinmassen beim Aufstieg zu bezwingen.  Alternativ besteht auch die Möglichkeit sich von einem Boot abholen zu lassen. Dies ist bei entsprechender ruhiger Seelage und nach vorheriger Anmeldung möglich.

 

Ein besonderes Bild eröffnet sich dem Urlauber in den Monaten Januar und Februar im Tal von Santiago del Teide. Das gesamte Tal ist gesäumt von blühenden Mandelbäumen. Zu dieser Zeit hat eine Wanderung durch das Gebiet einen ganz besonderen Reiz. Zwischen stacheligen Kakteen blühen die Mandelbäume in ihrer schönsten Pracht. Die Wanderroute „Ruta del Almendro“ (Straße der Mandelbäume) führt genau mitten durch. Die Wanderung führt aber nicht nur durch die Mandelhaine. Immer wieder wird dem Wanderer ein atemberaubender Ausblick auf das Meer geboten der häufig bis nach Gomera und La Palma reicht. Schaut man Richtung Landinneres erhebt sich majestätisch der Teide, häufig mit noch einen schneebedeckten Gipfel.

 

Ursprünglich bestand Teneriffa mal aus drei Teilen. Doch vulkanische Aktivitäten vor Millionen Jahren verschmolzen die Teile miteinander. Nach wie vor prägen die unterschiedlichen Gegebenheiten die Insel wie sonst nirgends auf der Welt. Die kanarische Insel bietet eine landschaftliche Vielfalt wie sonst kaum ein anderer Ort. Besonders deutlich wird dies bei einer Wanderung durch den nordöstlichen Nebelwald.

 

Als ältester Teil der Insel gilt das Anaga-Gebirge. Die hängengebliebenen Wolken am Teide entfalten an dieser Stelle ihre volle Wirkung. Geprägt von Schluchten und Graten erwartet den Besucher im Anaga-Gebirge eine unglaubliche Landschaft. Die Pflanzenvielfalt erstreckt sich über die Felsen. Exotische Blumen und meterhohe Farne erwecken das Dschungelgefühl. Teilweise versperrt die dichte Vegetation die Sicht um im nächsten Augenblick einen atemberaubenden Ausblick auf das Felsenmassiv oder das Meer frei zu geben.

 

Ganz anders präsentiert sich die Caldera rund um den Pico del Teide. Hier bestimmen schroffe Felsen in den unterschiedlichsten Farben von Schwarz über Rot bis hin zu Türkis das Landschaftsbild. Entstanden ist diese Landschaft vor geraumer Zeit durch einen riesigen aktiven Vulkan, der irgendwann in sich zusammenbrach.  Daraufhin bildeten sich mehrere Vulkankegel von denen der Pico del Teide mit 3718 Metern der höchste ist.

Mit dem Auto kann man bis zum Anfang der Seilbahn gelangen und mit dieser bequem bis auf 160 m vor dem Gipfel gelangen. Selbstverständlich kann man den Parkplatz auch als Ausgangpunkt für Wanderungen nutzen.

Es besteht u.a. ein kurzer Rundweg, der selbst mit kleinen Kindern zu bewältigen ist. Dieser führt einmal um den Roques de Garcia herum. Hierbei handelt es sich im eine der bekanntesten Felsformationen, dem „Finger Gottes“. Dies ist ein markanter freistehender Fels, der gerade gen Himmel geht.

 

Höher den Pico del Teide hinauf geht es per Fuß oder Seilbahn. Der Aufstieg erfolgt an der Flanke des Berges und ist kein Sonntagsspaziergang. Zudem ist zu beachten, dass täglich nur eine bestimmte Anzahl an Personen den Gipfel erklimmen darf aus Umweltschutzgründen. Hier ist eine entsprechende Genehmigung erforderlich, die man vorab im Internet bestellen oder vor Ort bei einem Wanderführer erwerben kann.

Alternativ kann man auch eine Übernachtung in der Hütte am Fuß des Gipfels buchen. Dann ist die Genehmigung bereits inklusive. Die Übernachtung ermöglicht u.a. am nächsten Morgen einen unvergesslichen Sonnenaufgang erleben zu können.

 

Aber um die Natur zu genießen und sich beeindrucken zu lassen, ist es nicht zwingend erforderlich täglich ausgiebige Wanderungen vorzunehmen. Der Garten des Hotel „Botanico“ in Puerto de la Cruz vermittelt eindrucksvolle Impressionen der Vegetation der gesamten Insel.  Einmal in der Woche erklärt ein ausgebildeter Führer den Gästen die Flora und Fauna der paradiesischen Insel.  Der deutsche Auswanderer Wolfgang Kießling ist verantwortlich für diesen blühenden kleinen Garten Eden. Vor rund 40 Jahren erfüllte er sich mit dieser Gartenanlage, die zu dem 5-Sterne-Hotel gehört, einen großen Traum. Neben sprießenden und blühenden Pflanzen erwarten den Besucher auch Volieren mit exotischen Papageien. Über die Jahre hat der einstige Kölner eine der größten Papageiensammlung der Welt zusammengestellt. Diese kann im nicht weit entfernten Loro Parque bestaunt werden.

Im Papageienpark übernimmt Christoph Kießling, der Sohn, die Führung. Er kann u.a. die Vögel anhand von Größe, Farbe und Nestbau unterscheiden. Die riesige Freiflug-Voliere wimmelt nur so vor turtelnden grün-roten Papageien. Stören lassen sie sich von den Besuchern dabei nicht.

 

Nur wenige Meter entfernt lädt das Restaurant „Brunelli´s“ zum Verweilen ein. Der Clou an diesem Restaurant ist die versenkbare an der Rückseite des Gebäudes. Diese ermöglicht eine Öffnung der gesamten Gebäudeseite. So entsteht für den Gast das Gefühl nahezu direkt über dem Meer zu speisen.

 

Wandern macht Spaß und ist eindrucksvoll, aber auch anstrengend. Da tut vielleicht eine Auszeit und Erholung ganz gut. Auch dies ist auf Teneriffa problemlos möglich. Die angespannten Muskeln und schmerzenden Füße lassen sich u.a. in einem der besten Spas Europa, im “Oriental Spa Garden” in Puerto de la  Cruz, verwöhnen.

Hier kann man einen Verwöhn-Tag das ganze Jahr über genießen. Auch in den Wintermonaten entspannt man im Außenbecken und träumt sich unter sternenklarem Himmel davon.

Das Spa bietet, passend zur Insel, das kanarische Ritual an. Hier erhält der Gast ein Meersalzpeeling in Kombination mit einer Massage mit warmen Lava-Steinen. In diesem Ambiente verzeiht der Körper schnell die ein oder andere Anstrengung oder Stolperstein der vergangenen Wanderungen. Mehr unter derwanderstab.de.


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