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Handschuhe existieren in vielen Varianten

Handschuhe werden im Normalfall dafür verwendet, sich vor der Kälte zu schützen oder um sich bei körperlicher Arbeit nicht zu verletzen. Sie erfüllen aber ebenfalls eine zweite Funktion, die weniger offensichtlich ist: Sie optimieren die Funktionsvielfalt der Hände. Die Kleidungsstücke können daher nach diversen Maßstäben betrachtet werden. Die Kategorisierung kann nach Form, nach Zweck und nach Verwendung gemacht werden. Wenn es um die Form geht, werden bereits viele Varianten verkauft. Es existieren sogenannte Fausthandschuhe, besser bekannt als Fäustlinge, Fingerhandschuhe und fingerlose Handschuhe. Stulpen, die so gemacht sind, dass sie die Hand und den Unterarm umschließen, gehören ebenfalls dazu.

Wenn nach Zweck unterschieden wird, dann wird dadurch im Normalfall die Schutzfunktion gemeint. Ehe man sich Erfrierungen, Verbrennungen oder Schmerzen durch Chemikalien oder Keimen zuzieht, sollte man das Kleidungsstück besser anhaben. Es gibt unzählige unterschiedliche Materialien, die zur Erzeugung der Produkte verwendet werden. Durch die enorme Auswahl findet man auf dem Markt auch sehr viele hochqualitative Kleidungsstücke. Im Sport unterscheidet man die Handschuhe nach Verwendung, ein Baseballhandschuh hat zum Beispiel nicht sehr viel gemeinsam mit einem Segelhandschuh.

Für die Arbeitswelt wird das Kleidungsstück in der Regel zur effektiveren Ausübung der Betätigung produziert. Mittlerweile gibt es auch sogenannte Datenhandschuhe, die die menschlichen Bewegungen in einem virtuellen System umsetzen können. Eine perfekte Navigation in einer 3D Simulation ist nur zu realisieren durch das Kleidungsstück. Die Computerfirma Nintendo hat vor einiger Zeit sogar einen Power Glove auf den Markt geliefert. Bei Hundeausbildungen wird mit Bissschutzhandschuhen gearbeitet. Das besondere Kleidungsstück ist durch Einlagen verstärkt und mit Kevlar versehen. Dadurch ist man bei möglichen Hundebissen bestens geschützt. Ärzte und Krankenschwestern benutzen im Normalfall Einweghandschuhe aus Gummi, Vinyl oder Nitril. Auf der einen Seite bieten sie den bequemsten Schutz vor Verunreinigungen und andererseits beeinträchtigen sie den Tastsinn nicht.

Selbst in den allgemeinen Sprachgebrauch haben Handschuhe Eingang gefunden. Aus dem Mittelalter stammen noch die beliebten Redewendungen „jemandem den Fehdehandschuh hinwerfen und „jemanden mit Samthandschuhen anfassen“. Dereinst hatten die Handschuhe noch eine bedeutendere Aufgabe. Doch die Vergangenheit des Kleidungsstücks reicht noch deutlich weiter zurück. In der Antike wurden Handschuhe schon im alten Ägypten angezogen. Sie waren dort allerdings keine Gebrauchsartikel, sondern waren lediglich dem Pharao zu seinem königlichen Gewand reserviert. Bei den Griechen und Römern hat alles angefangen. Von dort aus wurden die Handschuhe über Europa verbreitet und wurden überall für rituelle Handlungen benutzt. Die Verleihung des Marktrechts war zum Beispiel nur denkbar, wenn ein christlicher König einen seiner Handschuhe einsetzte. Der Handschuh zeigte in diesem Zusammenhang Gunstbezeugung und Einverständnis. Die adeligen Damen verschenkten ihre Handschuhe an diverse Bewunderer. Damit wollten sie zeigen, dass die Bemühungen der Verehrer nicht umsonst waren.

Wenn man jemandem den Krieg erklären wollte, warf man den sogenannten Fehdehandschuh einfach vor die Füße des Widersachers. Schlug man jemanden mit einem Handschuh ins Antlitz, war das weit bis ins 18. Jahrhundert hinein ein Aufruf zum Zweikampf. Handschuhe hatten im 19. Jahrhundert die Funktion, den Rang der Trägerin anzuzeigen. Es schickte sich ganz und gar nicht, ohne das Kleidungsstück auf die Straßen zu gehen. In der Abendgarderobe haben sich bis zum Oberarm reichende Damenhandschuhe bis in die heutige Zeit erhalten.


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